Träume von „Rathausgalerie“ geplatzt

Aufgrund des Widerstands von Grundstückseigentümern kann die geplante Rathausgalerie verhindert werden. So berichtet die Kieler Nachrichten heute.

Mit der Galerie wollte die Stadt eine weitere Mall für 180 Millionen Euro in Kiel etablieren.

Ich denke wir Kieler können froh sein, dass man uns nicht noch weitere Kommerztempel in die Innenstadt pflanzt. Hier gehts dann ja doch zumeist nur um eine Verschiebung des Einkaufsschwerpunkts. Die Stadt liebäugelt natürlich bei Investitionen und Umsatz mit höherer Gewerbesteuer. Aber mit 23.000 Quadratmetern hätte diese Mall primär eins bewirkt: Starke Konkurrenz für alle umliegenden Geschäfte. Gerade beim Kieler Wetter. Bedenklich zudem die Tendenz, dass öffentlicher Raum zunehmend in privaten Raum umgewandelt wird – und damit die Gefahr besteht, Freiheitsrechte zu verlieren.

Ein Kommentar

  1. Puh. Gut, dass es nicht dazu gekommen ist. Starke Konkurrenz – das hätte ja letztlich noch dazu führen können, dass sich etwas verbessert. Öffnungszeiten beispielsweise.

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