Ratsversammlung vom 13.12.2012

Aus der Sitzung getwittert:

4 Kommentare

  1. Das ist mir schon klar. Es war aber auch so, dass man ab Ortsbeirat vorbei das Lessingbad bereits „Articulum“ genannt hat. DIe Schließung des Lessingbades mit Schwimmbetrieb wurde damit ja auch irgendwie gerechtfertigt, dass es da Nachnutzungskonzepte gibt. Z.B. OBR 9.7.2010:

    Herr Stein ist verwundert ob dieser Kostenzusage durch die Stadt, da der Stadt durch die Lessinghalle nach Beschluss des Zentralbades eigentlich keine Kosten mehr entstehen sollten.

    Herr Kretschmer merkt an, dass der Ortsbeirat entgegen der Ankündigung der Stadt, den Ortsbeirat bzgl. etwaiger Nutzungen im Vorwege zu beteiligen, das offensichtlich schon feststehende Konzept nur noch zur Kenntnis nehmen kann. Außerdem macht er darauf aufmerksam, dass der mühsam installierte Pächter des Kiosks im
    Schrevenpark nicht durch die geplante Gastronomie im Lessingbad vertrieben wird.

    Der Vorsitzende weist außerdem darauf hin, dass Frau Schinkowsky und Herr Kühl das Projekt nur auf Initiative des Ortsbeirates heute vorstellen, seitens der Stadt habe sich niemand darum bemüht.

    Quelle: http://www.kiel.de/ortsbeiraete/tagesor.php?15&2750

    Jetzt haben wir 2013 und eigentlich sind wir jetzt wieder am Ausgangspunkt.

  2. Soweit ich weiß, haben die im Lessingbad alle nur Jahresverträge, die verlängert werden. Ich bin mir aber nicht sicher. Das nennt man Zwischennutzung… bis man eine dauerhafte Lösung gefunden hat.

  3. Es gibt da viele Fragezeichen. Was mich stört, ist das das vorangeprescht wurde – Möglichkeiten geschaffen wurden und dann nicht nur die Schwimmer enttäuscht wurden, sondern in Folge auch KünstlerInnen und andere NutzerInnen. Die Stadt nutzt da alles, was Perspektive verspricht, hat aber selber offenbar nie eine echtes Konzept gehabt und nun laviert man rum. Nachhaltig ist das alles nicht.

  4. Dass die Lessinghalle nur zwischen genutzt wird, ist allen Mieter klar, soweit ich weiß. Du weißt, dass ich ein Herz für die Leute habe, die da zur Zeit arbeiten: Werksbad, Lichtsfeld usw. Das hat alles eine tolle Atmosphäre und ist wertvoll.

    Das Gebäude muss aber saniert werden. Es kann aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit renoviert werden, damit dann hinter Mieter drin sind, die die Kosten nicht einbringen. Anders ist das, wenn es einer echten kommunalen Nutzung (Bildung) zugeführt wird. Wir betonen immer wieder, dass Bildung Vorrang hat. In solchen konkreten Situationen kann man sehen, was das bedeutet und dass das auch nicht immer schön ist.

    Übrigens hat die Humboldtschule wohl gesagt, dass sie keine Sporthalle in der Lessinghalle haben will – angeblich zu weit weg.

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