#Windkraft Blockade durch #Astroturfing? #Vernunftkraft

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Greenpeace (@greenpeace_de) und der SPIEGEL (@nioocin) berichten gleichzeitig und nebeneinander Bezug zu Erkenntnissen, dass und wie Organisationen mit Methoden des Astroturfings (Wikipedia: „Der Begriff Astroturfing (englisch abgeleitet von AstroTurf), zu deutsch sinngemäß künstliche Graswurzelbewegung, bezeichnet – insbesondere in den USA – politische Public-Relations- und kommerzielle Werbeprojekte, die darauf abzielen, den Eindruck einer spontanen Graswurzelbewegung vorzutäuschen.“) gezielt versuchen, den Windkraftausbau zu stoppen:

Ein Mitarbeiter (Nikolai Ziegler) des Bundeswirtschaftsministeriums ist zugleich Vorsitzender des Anti-Windkraft-Vereins Vernunftkraft, der sich unter andere für die Abschaffung des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) einsetzt.

Unter anderem behauptet der Spiegel, dass Ziegler Briefe an MdBs von seinem Arbeitsrechner im Ministerium geschrieben hat, in dem er sie auffordert, gegen das EEG Stellung zu beziehen.

Der Kernvorwurf ist aber, dass eine Vielzahl an Klagen durch undurchsichtige Quellen finanziert wurde.

Woher das Geld kommt? Auch die Greenpeace-Recherche kann das nicht beantworten, räumt Smid ein: »In deutschen Vereinsregistern werden Finanzströme nicht offengelegt und die Vereine geben auf Anfrage ihre Finanzsituation nicht preis. Wir wünschen uns da mehr Transparenz.« Hinweise gibt es aber durchaus: Das Netzwerk reicht bis in die Aluminium- und in die Kohleindustrie.

Aus dem SPIEGEL-Artikel vom 11.2.21

[Hier ein PDF von Greenpeace mit ausführlichen Quellenangaben.]

Schon lange ist bekannt, dass der Ausbau der Windkraft stockt (s.a. Tagesschau vom 26.01.21). Die Gründe sind vielfältig. Auch die Solarbranche wächst nicht so, wie sie könnte.

Ich finde ja immer diesen Holger Laudeley (primär bekannt über den Youtube-Kanal von Dennis Witthus) sehr überzeugend, der mit seiner Firma selber Solaranlagen installiert:

Schleswig-Holstein ist davon natürlich auch betroffen. Eben gerade weil hier Bedingungen für Wind besonders gut sind. Gerade die aktuelle Jamaika-Koalition hat unnötiger weise als primäres Wahlkampfmanöver den Windkraftkompromiss der Vorgängerregierung gekippt und damit zusätzliche Verzögerungen eingeführt. Insbesondere die CDU unter Günther hatte mehr Abstände zu Windkraftanlagen versprochen, ohne dazu vorher eine wissenschaftliche Begründung zu haben.

Klar kann man gegen den einen oder anderen Standort sein, aber die Richtung muss halt stimmen. Vom Standort her sind wohl auch Solaranlagen weniger von Klagen betroffen, weil sie nicht so als Merkmal der Landschaft oder Lärmquelle wahrgenommen werden. Aber die Wahrheit ist eben auch, dass wir fast alles tun müssen, um die Energiewende zu schaffen. Und zum Glück kann man Windkraft auch wieder abbauen, wenn man sie nicht mehr braucht, ohne die vielfachen Probleme wie sie zB die Atomkraft hat.

Es wird Zeit, dass man da mehr unternimmt und sich nicht

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