PM „Vorfahrt für den #Klimagürtel“ zu Aktionstagen für #Mobilitätswende, #Südspange und A21


Klimagürtel-Bündnis: „Die Südspange ist eine Sackgasse auf dem Weg in die Zukunft“
Der Verkehrssektor gehört zu den größten Klimakillern in Deutschland. Im Rahmen des bundesweiten Aktionswochenendes unter dem Motto „Sozial- und klimagerechte
Mobilitätswende Jetzt! Autobahnbau stoppen!“ wird sich auch das Kieler Bündnis „Vorfahrt für den Klimagürtel“ vom 4.-6. Juni für klimafreundliche Alternativen zu Südspange, Ostring 2 und A21 stark machen.Am Freitag, den 4.6. startet ab 14 Uhr eine von Fridays for Future organisierte Fahrraddemo auf dem Exer mit dem Titel „Autobahn? Widerstand!“. Die geplante Route wird dabei auch über die B76 und die B404 führen.


Die Kieler Students for Future veranstalten am Samstag (5.6., ab 16 Uhr) eine Online-
Podiumsdiskussion mit Luise Amtsberg (Bündnis 90/ Die Grünen), Florian Weigel (CDU), Christina Schubert (SPD), Lorenz Gösta Beutin (Die Linke), Marcel Schmidt (SSW) und Florian Wrobel (Die Partei) sowie eine Vertreterin von der FDP zum Thema „Wald statt Asphalt – Stand der Dinge rund um die Südspange“.


Am Sonntag, 6.6., ab 15 Uhr veranstaltet die Aktionsgruppe ‚Offenes Klimatreffen‘ eine Kundgebung auf der Kiellinie/Reventlou-Wiese zum Thema Autobahnbau. Das Motto: „Keine Autobahn – Nirgendwo! Fü r eine echte Verkehrswende.“
„Egal ob es um den Ausbau der B404 zur A21 mit Nebenstrecke und der „Südspange“ hier bei uns in Kiel handelt, die A49 in Hessen oder die exorbitante Erweiterung der A20 – Wir fordern Autobahnbau nirgendwo!“ so eine Sprecherin des offenen Klimatreffens.


Rückenwind sieht das Bündnis mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom
24.03.2021 zur Klimagerechtigkeit. Die Klimaschutzziele sind verbindlich und damit auch die Mobilitätsziele der Kieler Region. Die Klimaschutzziele müssen mit klaren Plänen bis 2030 durch deutliche Einsparungen im Straßenverkehrsaufkommen umgesetzt werden.


Insbesondere die Südspange kann dies nicht leisten, da sie zu keiner Verminderung des Autoverkehrs führt. Im Gegenteil, auf dem Ostring und in der Alten Lübecker Chaussee würde das Verkehrsaufkommen laut Gutachten sogar steigen. Damit wird nicht nur das Erreichen der Klimaschutzziele verhindert, sondern auch die dringend notwendige Entlastung für die Anwohnerinnen und Anwohner.
Das Bündnis verbindet dies mit der Forderung an die Stadtpolitik, sich mit einem
Ratsbeschluss gegen die Bundesplanungen zu positionieren. Dazu gehört auch der Verzicht auf den Ausbau zur A21 über Kiel-Wellsee hinaus. Stattdessen muss die Stadtbahn-Planung auch den Kieler Süden mit einbeziehen und ebenso der Ausbau des Fahrradschnellwegenetzes Richtung Süden voran gebracht werden. Statt weiter den LKW-Verkehr von den Häfen mit neuen Straßen anzuheizen, muss die Verlagerung der Güterverkehrs auf die Schiene absolute
Priorität haben.Das erste Juni-Wochenende ist für das Klimagürtel-Bündnis nur der Auftakt zu weiteren Aktivitäten bis zur Bundestagswahl wie Online-Veranstaltungen, Ortsführungen oder eine Unterschriften-Sammelaktion.
Das Bündnis „Vorfahrt für den Klimagürtel“ besteht aus 19 Kieler Initiativen und Verbänden. Es setzt sich für den vollständigen Erhalt des Kieler Grüngürtels ein und lehnt insbesondere die Straßenbauplanungen im Kieler Süden ab.


Website:
www.klimaguertel-kiel.de

Link Online-Diskussion Students For Future:
https://uni-kiel.zoom.us/j/62383810951
Übersicht Aktionen bundesweit:
https://wald-statt-asphalt.net/mobilitaetswendejetzt/

Quelle: Bündnis „Vorfahrt für den Klimagürtel“

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