Die Unfähigkeit, Politik zu machen #Laschet #deutschlandgemeinsammachen

Dorothee Bär, Henriette Reker, Felix Falk und Armin Laschet haben Spaß„Dorothee Bär, Henriette Reker, Felix Falk und Armin Laschet haben Spaß“ by marcoverch is licensed under CC BY 2.0

Der Start der Bundestagswahl war schon komisch – erst der totale Hype um die GRÜNEN, dann als erstes Habeck mit einem idiotischen Vorschlag Defensivwaffen in die Ukraine zu liefern, dann die Debatte um Ungenauigkeiten in Baerbocks Lebenslauf. Dann das Buch von baerbock und Rücktrittsforderung wegen fehlender Fußnoten. Ich habe übrigens mal bei Google Books zig politische Bücher und Biografien durchgeschaut: Keins davon enthielt Fußnoten. ZB auch die neue Biografie über Söder hier bei Google Books reinschnuppern.

Aber das ist doch alles nur Kleinklein. Auf dem Niveau gäbe es noch viel auf und wiederzuentdecken über Laschet und die CDU. Und das kann man auch gerne tun. Aber wirklich interessant wird es doch erst, wenn es um echte Politik geht?

Und jetzt geht die Kampagne der CDU los:

Jetzt geht es doch darum: Was hat die CDU/CSU in den letzten Jahren getan und für was wirbt sie aktuell? Warum sollte man ihr glauben, dass sie das umsetzt. was sie auf Plakaten verspricht? Weil Laschet nicht Merkel ist? aber hat nicht Laschet bisher auch mit NRW das bevölkerungsreichste Bundesland geführt und ist insofern bereits mitverantwortlich für die letzten Jahre?

Und was gibts sonst für Zitate von ihm?

Okay, aber die CDU ist ja mehr als nur Laschet. haben wir keine anderen Stimmen?

Eine Abgrenzung seitens der CDU sucht man vergebens. Die Werteunion wurde seit Jahren von wichtigen Persönlichkeiten in der CDU gebauchpinselt. man wurde ja am rechten Rand wieder Wähler:innen gewinnen mit Sprüchen gegen Veganer:innen oder gegen das Gendern oder gegen Geflüchtete und für ein traditionelles, weißes, männliches Familienbild. Und Friedrich Merz war ihr Schatzi. Plötzlich aber nicht mehr. Merz fordert zum Austritt aus der Werteunion auf? Dabei hat sich nichts Wesentliches geändert. Da kommt einem doch der Satz „Die Geister, die ich rief“ in den Sinn. Offenbar hat man so kurz vor der Wahl Angst, dass das Bild der Werteunion als Teil der CDU eher schaden als nutzen wird. Und Merz als ehemaliger Aufbauhelfer hat die Aufgabe den Mist jetzt zu beerdigen. Aber vielleicht treten da jetzt auch Mitglieder der Werteunion aus der CDU aus und in die AfD ein?

Die Politik der CDU

Die Politik nach Wahlprogramm der CDU lässt sich mit dem „Prinzip Hoffnung“ erklären und einem „Weiter so“ und einem „Ja, aber“. Also: man will Klimaschutz, aber „Ökonomie und Ökologie miteinander vereinen“ – einem Satz aus den 80ern, mit dem man schon damals primär versucht hat, der Ökologie einen Platz auf den hinteren Rängen zuzuweisen.

Die Frage ist: reicht das 2021 angesichts der Tatsache, das die Welt brennt und wir sofort handeln müssten noch aus? Reicht es als Handlungsmaxime und reicht es zumindest, um an der Wahlurne Menschen wieder zu überzeugen?

Parteien, die die Situation des Planeten nicht ernst nehmen, kann ich nicht wählen. Und schon gar nicht eine Partei, die jemand wie Laschet aufstellt, den Braunkohlepabst.

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