Olympia-Ablehnung in Kiel wächst laut KN

Demokratie
Autor:in

Thilo Pfennig

Veröffentlichungsdatum

6. Februar 2026

Schlüsselwörter

NOlympia, Olympiabewerbung, Olympia

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Laut Kieler Nachrichten gab es bei einer Umfrage zur Zustimmung zu Olympia in Kiel (habe von der gar nichts mitbekommen?)

Nicht-repräsentative KN-Umfrage: Knapp die Hälfte der Stimmen pro Olympia  Eine nicht-repräsentative Umfrage auf KN-online deutet darauf hin, dass die Zeichen hier ähnlich wie in Hamburg stehen. 1426 Leserinnen und Leser stimmten dort zur Frage ab, wie sie zu Olympischen Segelwettkämpfen in Kiel und Umgebung stehen. 50,5 Prozent sprachen sich dafür aus, 8,6 Prozent zeigten sich noch unentschlossen. 41 Prozent votierten dagegen.

Auszug aus KIeler Nachrichten vom 4.2.

Eine Zustimmungsquote von 50,5 % ist ein deutlicher Dämpfer zu den 65,6 % von 2015:

Ja 76,6 %, Abstimmungsbeteiligung 31,7

Zahlen aus dem offiziellen Wahlbericht 2015

1426 Befragte ist schon relativ viel. Das sind rund 2 % der Abstimmungsbeteiligten damals. Die Zustimmmung wäre damit 14 Prozent geringer als vor 11 Jahren. Oder 15,1 Prozentpunkte.

Der Widerstand in Kiel ist dieses Jahr zwar geringer als 2015. Damals gab es 2-3 Gruppen, die unabhängig voneinander aufklärten und gegen die Olympiabewerbung mobil machten. Allerdings nehme ich subjektiv viel mehr Ablehnung war. Und ich denke es gibt eine gewisse politische Frustration mit den Verhältnissen. Unzufrieden mit Haushaltsperren, Fahrpreisverteuerungen, Deutschlandticketverteuerungen, Sprottenflottenverteuerung, gleichzeitig Erhöhung der Ehrenamtsbezüge für Ratsmitglieder durch CDU und GRÜNE.

Man sieht die Herausforderungen der Stadtbahn, die Absicht einen teure Autobahnanschluss zu bauen und gleichzeitig die Unbeirrbarkeit sich in ein olympisches Abenteuer zu werfen mit bisher völlig unklaren Kosten. Ich komme da auf vielleicht 350 Millionen als Anteil für Kiel. Gegenfinanzierung? Unklar!

Man muss mit Umfragen vorsichtig sein. Zu 2015 habe ich keine vergleichbare Umfrage gefunden. Aber die Stimmung war positiver. Damals haben selbst Freunde mir erzählt, dass das ja irgendwie charmant wäre. Heute schütteln die selben Leute eher den Kopf. Man kann den Leuten halt nicht jahrelang erzählen wir müssen sparen und dann mit beiden Händen das Geld aus dem Fenster werfen.

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